Energie Wasser Bern und Swisscom haben den Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Bern weitgehend abgeschlossen. Dank der effizienten und laufend optimierten Bauweise konnten die Bauarbeiten innerhalb der bewilligten Budgets ausgeführt werden. Über 15’000 Liegenschaften mit rund 100’000 Nutzungseinheiten – Privathaushalte sowie Büro- und Gewerbebetriebe – sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Mit dem Glasfasernetz leistet ewb einen wichtigen Beitrag zur Standortattraktivität und zum Service Public der Stadt Bern und schafft die Grundlage für eine moderne Smart City.
In den vergangenen 16 Jahren haben Energie Wasser Bern (ewb) und Swisscom zusammen die Basisinfrastruktur für ein flächendeckendes Glasfasernetz in der Stadt Bern erstellt. Bis Ende 2026 werden über 90 Prozent der Liegenschaften erschlossen sein – das entspricht über 15’000 Liegenschaften mit rund 100’000 Nutzungseinheiten in Privathaushalten sowie Büro- und Gewerbebetrieben. Damit wurden rund 18’000 Glasfaseranschlüsse mehr realisiert als im Jahr 2010 ursprünglich geplant. Dies ist insbesondere auf das stärker als erwartete Wachstum von Wohnungen und Geschäften in der Stadt Bern sowie auf zusätzliche technische Anschlüsse, etwa für Anlagen und Gebäudesteuerungen, zurückzuführen.
Gebäude, welche aus technischen Gründen bisher nicht angeschlossen werden konnten, sollen in den nächsten Jahren ebenfalls an das Glasfasernetz angebunden werden, da Swisscom die Kupferkabel schrittweise ausser Betrieb nimmt und zurückbaut. Schon seit längerem werden alle Neubauten und Totalsanierungen exklusiv durch ewb direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, damit gleichzeitig die Netzanschlüsse für Strom, Wasser und Wärme gebaut werden und die Synergien optimal genutzt werden können. Mit dem neuen Glasfasernetz ermöglichen die beiden Kooperationspartner der Stadtberner Bevölkerung sowie der Wirtschaft den Zugang zu modernsten Kommunikationsdiensten.
Tragfähige Kooperation zwischen Swisscom und Energie Wasser Bern
Die ersten Gespräche für ultraschnelles Internet, digitales Fernsehen und digitale Telefonie in der Stadt Bern wurden im Jahr 2009 geführt. Nach mehreren Verhandlungsrunden unterzeichneten ewb und Swisscom im Dezember 2011 den Kooperationsvertrag, der bis heute die Grundlage für die Zusammenarbeit bildet. Die beiden Kooperationspartner teilten sich die Ausbaugebiete innerhalb der Stadt auf: ewb übernahm rund 70 Prozent, Swisscom rund 30 Prozent. Die Bauweise orientiert sich an den Vereinbarungen des runden Tischs der Eidgenössischen Kommunikationskommissionen (ComCom), an dem sich die Glasfaser-Erbauer schweizweit auf das 4-Faser-Modell geeinigt hatten. Dieses Modell stellt unabhängige Glasfaserverbindungen von den Anschlusszentralen bis zu den Glasfasersteckdosen in Wohnungen und Geschäften sicher und schafft damit die Grundlage für einen funktionierenden Wettbewerb bei den Dienstleistungsangeboten.
«Wir sind stolz darauf, eine zukunftsweisende digitale Infrastruktur für Bern erstellt zu haben. Das Glasfasernetz ist ein zentraler Standortfaktor und ein wichtiger Beitrag zum Service public: Es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und ermöglicht der Bevölkerung den Zugang zu leistungsfähigen, modernen Kommunikationsdiensten», sagt Roland Weber, Gesamtprojektleiter bei Energie Wasser Bern.
«Mit dem Glasfaserausbau in Kooperation treiben wir die Digitalisierung der Schweiz entscheidend voran. Swisscom leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und stärkt zugleich die wirtschaftliche Entwicklung und digitale Zukunft der Stadt Bern. Das moderne Glasfasernetz bildet eine zentrale Grundlage für Innovation, Wachstum und ein starkes digitales Bern.» so Markus Reber, Leiter Netze Swisscom (Schweiz) AG.














